Kleben auf Kommando: Polyurethan macht’s möglich
Kleben ist eine Zukunftstechnologie. Das gilt nicht nur, weil moderne Klebstoffsysteme Verbindungen schaffen, die ebenso stabil und dauerhaft sind wie geschweißte, geschraubte oder genietete. Das gilt vor allem, weil Kleben gerade in der industriellen Fertigung einfacher, schneller und damit Kosten sparend die klassischen Fügetechnologien ersetzen kann.
Klebeverbindung zwischen Aluminium und thermo-plastischem Kunststoff im Zugschertest
Sinn und Zweck eines Klebstoffs ist es, Objekte auch unter Belastung stabil (kraftschlüssig) zu verbinden. Damit er dies universell tut, muss er an den zu verbindenden Oberflächen haften (Adhäsion) und auch intern einen ausreichenden Zusammenhalt zeigen (Kohäsion), was in der Regel einem dreidimensionalen, polymeren Netzwerk zu verdanken ist. Gerade für die industrielle Anwendung ist es wichtig, dass die Klebeeigenschaften möglichst erst dann auftreten, wenn sie benötigt werden. So kann man Schwierigkeiten in der Handhabung, aber auch Verunreinigungen der klebenden Oberfläche, etwa durch Staub oder Schmutz, vermeiden.
Klebstoffe, die durch Hitze aktiviert werden, bieten dafür eine komfortable Lösung. Heißklebepistolen zum Beispiel haben auch im Haushalt bereits Einzug gehalten. Auf einem ähnlichen Prinzip bauen so genannte latent reaktive, einkomponentige Polyurethansysteme (PUR) auf, mit denen sich leistungsfähige Industrieklebstoffe formulieren lassen.
Klebstoffe, die durch Hitze aktiviert werden, bieten dafür eine komfortable Lösung. Heißklebepistolen zum Beispiel haben auch im Haushalt bereits Einzug gehalten. Auf einem ähnlichen Prinzip bauen so genannte latent reaktive, einkomponentige Polyurethansysteme (PUR) auf, mit denen sich leistungsfähige Industrieklebstoffe formulieren lassen.

